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Ausbildung in Köln – YouTube, Apps und beste Chancen

Kölner Ausbildungsberatung in der Gegenwart: „Hi, ich bin Rewi, 26, und ich bin YouTuber“ – so beginnt ein Videorückblick zur Berufsstart-Veranstaltung „NXT GEN LVL UP“ in Köln. Rewi ist die Kurzform von Rewinside und der ist nicht irgendein YouTuber, sondern mit 2,6 Millionen Abonnenten einer der erfolgreichsten Gaming-YouTuber In Deutschland. Und auch der Event-Name „NXT GEN LVL UP“ ist mit dem modernen Stilmittel der Elision – also dem Weglassen von unbetonten Lauten – ungewohnt, aber ebenfalls passend fortschrittlich. Viele große Stars haben es in den letzten Jahren vorgemacht. Die mit veranstaltende Handwerkskammer (HWK) Köln schrieb später auf ihrem Instagram-Kanal HWK_Koeln-Ausbildungschecker: „Rewinside erzählte über seine Ausbildung als Immobilienkaufmann und seinen Weg in die Selbstständigkeit im Social-Media-Bereich. Er gab den jungen Leuten Tipps.“

Ein Jahrzehnt früher wäre das noch undenkbar gewesen – nicht nur in Köln. Heutzutage führt hingegen einerseits ein Angebotsüberhang an Ausbildungsstellen und andererseits auch die Digitalisierung seit einigen Jahren zu einer entsprechend veränderten Erwartungshaltung bei Ausbildungssuchenden. Neue Ideen sind in der Bewerberansprache erforderlich, um junge Leute zu erreichen. Die in der Ausbildungsberatung zuständigen Kölner Institutionen, wie die berufsständischen Kammern oder auch die Arbeitsagentur, sind in dieser Hinsicht gut und hilfreich aufgestellt: Die Bandbreite der Möglichkeiten, wie du dich vor deinem Berufsstart informieren und beraten lassen kannst, sind in der Domstadt umfangreich und modern. Und das liegt nicht nur an dem eingangs erwähnten Beispiel mit dem YouTuber Rewinside. Weitere attraktive Tipps zur Ausbildungssuche und -beratung zeigen wir dir weiter unten in diesem Beitrag.

Im landesweiten Vergleich von Nordrhein-Westfalen ist die Wirtschafts- und Kulturmetropole am Niederrhein übrigens führend bei der Anzahl neuer Ausbildungsstellen. Seit Jahren bieten die Kölner Unternehmen die mit Abstand meisten neuen Ausbildungsstellen unter allen Städten im Bundesland an: Insgesamt 6777 neu zu besetzende Ausbildungsstellen wurden im Jahr 2018 in der Rheinmetropole bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Auch in dieser Hinsicht ist Köln ein guter Standort für deine Ausbildung.

Insgesamt hatte Köln laut der Arbeitsagentur in 2018 sogar rund 19.000 Auszubildende in allen laufenden Ausbildungsjahrgängen. Die Industrie- und Handelskammer Köln (IHK) und die Handwerkskammer Köln (HWK) verzeichneten 2018 zusammen rund 13.500 neue Ausbildungsverhältnisse und insgesamt rund 36.000 Ausbildungsverhältnisse. Der Zuständigkeitsbereich der Kammern reicht – anders als die Bezugsgröße der Arbeitsagentur – allerdings auch weit über die Stadtgrenze Kölns hinaus. Deutlich wird aber auch bei den Zahlen der Kammern, dass die Wirtschaftsregion – mit Köln als Mittelpunkt – ein nachhaltig starker Motor im überregionalen Ausbildungsmarkt ist.

Köln: Überhang an Ausbildungsstellen – auch im Vergleich

Das Attraktive an den Kölner Zahlen ist allerdings nicht der genannte Spitzenplatz in Nordrhein-Westfalen – immerhin ist Köln die größte Stadt des Bundeslandes und die viertgrößte Stadt bundesweit. Entsprechend viele Ausbildungsplätze und Auszubildende sind keine besondere Überraschung.

Vielmehr heben sich die Kölner Zahlen mit einer ganz markanten regionalen Besonderheit ab: Laut einer Statistik der Arbeitsagentur konnten im Jahr 2018 in der Stadt Köln 5546 Bewerber aus 6777 angebotenen Ausbildungsstellen auswählen. Je 100 Bewerber standen im gesamten Erhebungszeitraum rechnerisch also rund 122 Lehrstellen zur Verfügung (bundesweit 110).

Größer waren die Unterschiede jeweils am Stichtag 30. September 2018 – also bereits nach Beginn des Ausbildungsjahres, für das sich ein Ausbildungssuchender bewirbt. Hier blieben für 419 unversorgte Bewerber in Köln sogar noch 856 unbesetzten Stellen in der Domstadt übrig. Jeweils 100 unversorgte Bewerber konnten rechnerisch also sogar noch aus rund 204 unbesetzten Stellen auswählen (bundesweit 230).

In Nordrhein-Westfalen war dieses Verhältnis nach Ausbildungsbeginn ausgeglichener: Je 100 unversorgte Bewerber gab es 130 unbesetzte Stellen. Und in Düsseldorf, der zweitgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens, hat sich diese Situation zuletzt sogar komplett gedreht: Nach mehreren Jahren mit einem Ausbildungsstellenüberhang nach Beginn des Ausbildungsjahres, suchten dort im September 2017 und im September 2018 sogar mehr unversorgte Bewerber eine Ausbildung als es noch freie Ausbildungsplätze gab.

Dieses bundesweite – und auch das köln-spezifische – Überangebot verdeutlicht, dass das Matching von Bewerbern und Ausbildungsbetrieben heutzutage anspruchsvoll ist: Für zahlreiche unbesetzte Stellen finden sich – selbst nach Beginn des Ausbildungsjahres – keine Bewerber mehr, obwohl diese eine Ausbildung suchen. Das gesamte Angebot an Ausbildungsstellen ist größer als die Nachfrage.

Was sich für Ausbildungsvermittler und Unternehmen als eine schwere Aufgabe herausstellt, kann für dich hingegen sehr hilfreich sein. Es führt zu Vorteilen bei deiner Auswahl, wie auch der Geschäftsführer der IHK Köln in einer Halbjahresbilanz im Frühjahr 2019 bestätigte: „Nach wie vor sind die Unternehmen in der Region Köln darauf angewiesen, ihren Fachkräftebedarf aus dem eigenen Nachwuchs zu rekrutieren. Unternehmen bieten deshalb immer häufiger attraktive Konditionen und Benefits für Auszubildende an, wie Diensthandy, Jobticket oder den Beitrag fürs Fitness-Studio. Gerade kleine und mittelgroße Unternehmen haben jedoch Schwierigkeiten, ihre freien Ausbildungsstellen zu besetzen.“

Ausbildungsbetriebe passen sich in solchen Zeiten also regelmäßig der Marktsituation an, wenn sie ihre Stellen besetzen möchten. Das kann zum Beispiel zu geringeren Einstiegsvoraussetzungen oder auch zu der genannten Verbesserung von betrieblichen Leistungen und Angeboten führen. Die Chance, dass du einen für deinen Geschmack attraktiven Ausbildungsplatz findest, erhöht sich dadurch grundsätzlich je stärker solch ein Bewerbermarkt ausgeprägt ist. Gute Voraussetzungen also für deinen Berufsstart in Köln.

Tipps für deine Ausbildungssuche in Köln

Wer in Köln eine Ausbildungsstelle sucht, der findet gute Bedingungen vor. Sie reichen von verschiedenen Stellenbörsen und Datenbanken mit freien Ausbildungsplätzen bis hin zu vielseitigen Beratungsangeboten rund um die Ausbildungssuche und den Ausbildungsablauf.

Die zehn beliebtesten Ausbildungsberufe, die Bewerber in Köln bei der Agentur für Arbeit nachfragen, sind gemessen an der Nachfrage übrigens folgende Lehrberufe:

  1. Kaufmann/-frau – Büromanagement
  2. Medizinische/r Fachangestellte/r
  3. Verkäufer/in
  4. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  5. Kfz-Mechatroniker – PKW-Technik
  6. Friseur/in
  7. Industriemechaniker/in
  8. Anlagenmechaniker/in – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  9. Fachlagerist/in
  10. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Um freie Lehrstellen für diese oder auch andere Ausbildungsberufe in Köln und Umgebung zu finden, bieten sich u. a. diese Möglichkeiten für dich an:

Fundierte und regionale Beratungsangebote mit weiterführenden Infos zur Berufswahl und zum Berufsstart findest du u. a. hier:

Außerdem gibt es in Köln zahlreiche Messen rund um den Berufsstart, die regelmäßig im Laufe eines Jahres stattfinden. Der Vorteil des Besuchs einer solchen Messe liegt auf der Hand: Du kannst deine möglichen Arbeitgeber persönlich kennenlernen. Viele Fragen kannst du so im Voraus klären. Auch der berühmte erste Eindruck lässt so gegebenenfalls deine Entscheidung schneller reifen, ob es sich um deinen Wunscharbeitgeber handelt oder auch nicht.

Ein beliebtes und modernes Format sind auch die regelmäßigen Azubi-Speed-Datings der IHK Köln und der HWK Köln. Auf ihrem YouTube-Kanal zeigt die Industrie- und Handelskammer, wie solch ein Speed-Dating funktioniert.

Außerdem gibt es natürlich die bekannten bundesweiten Onlineangebote, wie zum Beispiel das Beratungsangebot „Das bringt mich weiter!“ der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter.

Wer sich lieber per Smartphone-App fundiert, seriös und werbefrei informieren möchte, für den bietet die Arbeitsagentur ihre App AzubiWelt" an. Sie vereint alle Angebote der Arbeitsagentur für Ausbildungssuchende und bietet Full-Service, von den ersten Schritten in der Berufsorientierung bis zur passenden Ausbildungsstelle in der Region. Die App „AzubiWelt“ kann im Google Playstore sowie im Apple Store kostenlos heruntergeladen werden.

Wirtschaft und Ausbildungsbetriebe in der Rheinmetropole

Die große Zahl der Ausbildungsberufe und -stellen am internationalen Wirtschaftsstandort Köln basiert auf einem sehr vielfältigen Branchenmix der ansässigen Ausbildungsbetriebe. Vor allem der Automobilbau, die Chemische Industrie, das Mediengewerbe, die Nahrungsmittelindustrie und die Energie- und Wasserversorgung gehören zu den tragenden Wirtschaftsbereichen.

Einige Kennzahlen des Wirtschaftsstandortes Köln:

  • Köln gehört zu den europaweit bedeutendsten Medienstandorten.
  • Rund 260 Industrieunternehmen erwirtschaften ein Jahresumsatz von fast 30 Millionen Euro. Der größte Teil davon wird für das Ausland produziert.
  • Der Flughafen Köln/Bonn ist der drittgrößte deutsche Frachtflughafen und der fünftgrößte deutsche Passagierflughafen.
  • Die Messe Köln ist der flächenmäßig sechstgrößte Messestandort der Welt. Über 2,3 Millionen Besucher besuchen jährlich die zahlreichen Fachmessen und Veranstaltungen.
  • Köln ist nach der Beschäftigtenzahl der zweitgrößte deutsche Standort in der Versicherungswirtschaft.
  • Rund 6 Millionen Übernachtungen verzeichnen Kölns Beherbergungsbetriebe pro Jahr
  • Rund 11.000 Gewerbebetriebe sind insgesamt in Köln angemeldet.

Die Agentur für Arbeit ermittelt regelmäßig die Ausbildungsberufe mit den meisten Stellenausschreibungen in Köln. 2018 boten die Unternehmen in folgenden zehn Ausbildungsberufen die meisten Stellen an:

  1. Kaufmann/-frau – Büromanagement
  2. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  3. Verkäufer/in
  4. Medizinische/r Fachangestellte/r
  5. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  6. Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
  7. Bankkaufmann/-frau
  8. Fachinformatiker/in – Systemintegration
  9. Friseur/in
  10. Bachelor of Laws (FH) – Verwaltung

Vergleicht man diese Rangliste der angebotenen Ausbildungsstellen mit den Top 10 der beliebtesten Berufe unter den Ausbildungsbewerbern, so fällt auf, dass besonders in drei Berufen Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen, Bankkaufmann/-frau und Fachinformatiker/in – Systemintegration weniger Bewerberkonkurrenz als in den anderen genannten Berufen herrscht.

Eine Besonderheit nimmt außerdem Platz 10 ein: Bei dem „Bachelor Of Laws (FH) – Verwaltung“ handelt es sich um ein Duales Studium, dass zum höheren Dienst in der öffentlichen Verwaltung befähigt. Ein großer kommunaler Partner ist beispielsweise die Stadtverwaltung Köln. Ebenfalls ist die Bezirksregierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Köln eine Einstellungsbehörde.

Die IHK hat Ende 2017 in einer Umfrage die folgenden zehn größten Arbeitgeber in Köln ermittelt:

  1. Ford-Werke GmbH (18.540 Beschäftigte)
  2. Stadtwerke Köln Konzern (12.339 Beschäftigte)
  3. Rewe Group Marketing GmbH (11.600 Beschäftigte)
  4. Universitätsklinikum Köln (10.700 Beschäftigte)
  5. Axa Konzern Aktiengesellschaft (5.000 Beschäftigte)
  6. Lanxess AG (4.575 Beschäftigte)
  7. Kliniken der Stadt Köln gGmbH (4.300 Beschäftigte)
  8. Westdeutscher Rundfunk AÖR (3.786 Beschäftigte)
  9. RWE Power AG (3.441 Beschäftigte)
  10. Sparkasse Köln/Bonn (3.189 Beschäftigte)

Falls dein Ausbildungswunsch im Bereich Medien liegt, dann kann die DuMont Mediengruppe, zu der auch Yourstart.de gehört, ein attraktiver Ausbilder für dich sein. An unseren Standorten Köln, Halle, Berlin und Hamburg sind mehr als 3.000 Mitarbeiter tätig. In Köln bietet vor allem das Medienhaus DuMont Rheinland zahlreiche Karrieremöglichkeiten.

Hochschulstudium und Duales Studium in Köln

Köln ist einer der größten deutschen Hochschulstandorte. Rund 100.000 Studierende zählte der Landesbetrieb Information und Technik NordrheinWestfalen im Wintersemester 2017/2018 in den 17 Unis und Hochschulen. Damit war Köln nach Berlin und München die drittgrößte Studentenstadt in Deutschland. Rund 13.000 Studierende schrieben sich in dem Semester neu in Köln ein. Die Universität zu Köln ist die größte Hochschule in Köln und landete mit rund 50.000 Studierenden im Wintersemester 2017/2018 ebenfalls unter den Top 3 in Deutschland.

Studierende an Kölner Hochschulen im Wintersemester 2017/18:

  1. Universität Köln (51.686)
  2. Technische Hochschule Köln (Sitz Köln) (19.951)
  3. Rheinische Fachhochschule Köln (6.126)
  4. Deutsche Sporthochschule Köln (5.318)
  5. Fachhochschule für Ökonomie und Management FOM in Köln (3.769)
  6. Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Abt. Köln) (2.618)
  7. Hochschule Fresenius in Köln (Private FH) (2.452)
  8. Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln (2.002)
  9. Cologne Business School CBS (Private FH) (1.420)
  10. Hochschule für Musik Köln (1.164)
  11. Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin in Köln (Private FH) (1.008)
  12. Hochschule Macromedia München in Köln (Private FH) (602)
  13. Fachhochschule des Mittelstandes, Bielefeld in Köln (Private FH) (590)
  14. Hochschule Döpfer (HSD) (434)
  15. Kunsthochschule für Medien Köln (378)
  16. praxisHochschule (Private FH) (221)
  17. IB Hochschule Berlin in Köln (Private FH) (31)

Ab dem Wintersemester 2019/2020 startet außerdem die Internationale Hochschule Duales Studium IUBH mit einem neuen Standort in Köln.

Wenn du dich für die Kombination von Studium und praxisbezogener Ausbildung interessiert, findest du auf der Webseite www.dual-studieren-im-rheinland.de der Industrie- und Handelskammern im Rheinland eine umfangreiche Informationsplattform zum Dualen Studium. „Studierende erwerben in kurzer Zeit zwei Abschlüsse und weisen ein besonders hohes Maß an beruflicher Handlungskompetenz nach“, stellt die IHK Köln die Vorteile dar. „Vielfach erhalten die Studierenden eine Vergütung und viele Unternehmen übernehmen ebenfalls die Studiengebühren.“

Einen messeähnlichen und vielseitigen Infotag „Duales Studium“ bietet die Arbeitsagentur in Köln regelmäßig an. Den jeweiligen Termin kündigt die Agentur in ihrer Veranstaltungsdatenbank an.

„Cologne is cool“ – leben und wohnen in der Domstadt

„Cologne is cool“ – das schrieb der von Köln begeisterte Weltstar David Hasselhoff nach einem Kurzbesuch in der Domstadt im Juni 2019 auf seinem Instagram-Account. Der in die Jahre gekommene Kult-Promi der 80er und 90er (Serien „Knight Rider“, „Baywatch“, Hit „Loooking For Freedom“) hat seine eigene Karriere übrigens als Student in darstellender Kunst in Los Angeles begonnen. Ob seine Begeisterung für Köln am Fotostandort mit den vielen Herzschlössern auf der Hohenzollernbrücke lag oder an der Stadt im Allgemeinen, ist nicht überliefert. Tatsache ist aber, dass Köln als Lebensmittelpunkt attraktiv ist.

Die Rheinmetropole ist eine quirlige Kulturstadt, ein touristischer Hotspot, und selbst ernannte Karnevalshochburg. Köln ist mit mehr als einer Million Einwohner die viertgrößte Stadt der Bundesrepublik. Hier ist immer was los und es gibt Dank guter Ausbildungsmöglichkeiten und zahlreicher Hochschulen viele junge Leute. Köln gilt auch als multikulturelle Stadt, die tolerant ist. Wem dieses Lebensgefühl wichtig ist, der ist in Köln genau richtig. Das Klima ist in Köln angenehm mild und mit dem Rhein vor der Tür lässt es sich hier zu jeder Jahreszeit gut aushalten.

Du magst es lebendig und gesellig? Kein Problem. Köln hat die zweithöchste Dichte an Bars, Restaurants und Clubs unter den Großstädten in Nordrhein-Westfalen, sodass neben deiner Ausbildung auch das Feiern und Treffen mit Freunden nicht zu kurz kommen muss. Einen hilfreichen Einstieg mit einer ausgewählten Übersicht an Clubs, Bars und Restaurants hat der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat 2018 die Standortqualität, Wirtschaftskraft und Zukunftsperspektive unter deutschen Städten untersucht. Hier einige Zahlen aus dem „Städteranking 2018“ für die Stadt Köln:

  • Köln landet hinsichtlich der Lebensqualität auf Platz 9 im bundesweiten Vergleich.
  • Platz 2 gab es in der Studie für flächendeckendes, schnelles Internet in der Domstadt.
  • Mit 4,1 Prozent an Hochqualifizierten liegt die Wahrscheinlichkeit, gut gebildete Menschen in Köln zu treffen, außerdem deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 2,5 Prozent im Ranking.
  • Wie viele Kölner Künstler hochqualifiziert sind, hat die Studie nicht ermittelt. Allerdings hat sie alle Künstler gezählt: Unter je 1.000 Erwerbstätigen gibt es in der Kulturmetropole Köln 13 Künstler. Das ergibt ebenfalls Platz 2 im Städteranking, in dem bundesweit durchschnittlich nur 4,3 Künstler auf jeden tausendsten Erwerbstätigen kommen.

Toll ist auch die Nähe der anderen großen Städte, die teilweise sogar mit der S-Bahn zu erreichen sind. So gibt es immer Neues zu entdecken. Das Fahren mit Bussen und Bahnen ist in Köln für Azubis übrigens günstiger als im Normaltarif. Das „AzubiTicket“ der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) gilt dabei nicht nur in der Stadt Köln, sondern im erweiterten Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Mit einem Zuschlag von monatlich 20 Euro für das NRW-Ticket „NRWupgradeAzubi“ kannst du außerdem günstig in ganz NRW mit Bussen, Stadtbahnen, S-Bahnen und Nahverkehrszügen fahren. Bei den Bikesharing- und Carsharing-Partnern der KVB bekommst du mit dem Azubi-Ticket ebenfalls Ermäßigungen.

Bei allen positiven Aspekten – ein ganz zentraler Wert ist hingegen sehr teuer: das Wohnen in Köln. Preise zwischen 11 und 16 Euro pro Quadratmeter für kleine Wohnungen sind in Köln keine Seltenheit, sondern die Regel. Da sind sich die Mietpreisspiegel der verschiedenen Immobilienportale durchgängig einig.

Falls du noch nicht in Köln wohnst, aber für deine Ausbildung in die Großstadt am Rhein umziehen möchtest, haben wir hier einige hilfreiche Links für dich, die das Wohnen günstiger machen können:

Wenn du eine Wohnung gefunden hast, dann lohnt sich auch ein Blick auf die Webseite der Stadt Köln, die unter dem Motto „Leben in Köln“ nochmal das Wichtigste zusammengefasst hat.

Falls du keine Wohnung in Köln findest, dann bist du laut der Pendlerzahlen der Agentur für Arbeit übrigens nicht alleine: 8.032 junge Männer und Frauen fuhren 2018 regelmäßig in die Stadt Köln zur Ausbildung. Die meisten Azubi-Einpendler kamen davon aus dem Rhein-Erft-Kreis (2.229 Azubi-Pendler).

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08.10.2019 / DEVK Versicherungen / Köln

08.10.2019 / Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG / Gersheim, Neuenkirchen, Tiefenbach, Hesseneck, Horneburg, Buch am Erlbach, Steinach, Eisingen, Köln

08.10.2019 / Deutsche Bank AG / Gersheim, Würzburg, Tiefenbach, Rostock, Ulm, Kassel, Nürnberg, Neuenkirchen, Berlin, Leipzig, Bielefeld, Stuttgart, Dresden, Dortmund, Düsseldorf, Konstanz, Erfurt, Bremen, Hesseneck, Horneburg, Hamburg, Buch am Erlbach, Steinach, Magdeburg, Eisingen, Fr

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