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Ausbildung in Düsseldorf in internationalem Umfeld

Hast du schon einmal mit Virtual-Reality-Brillen Bewerbungsgespräche geprobt und dich über den Videochat-Dienst Skype mit einem potenziellen Ausbilder unterhalten? In Düsseldorf geht das: Im Frühjahr 2019 bot die Agentur für Arbeit erstmals einen digitalen Bewerbungstag an. Ausbildungsbewerber und Mitarbeiter der Agentur stellten zunächst in einem virtuellen Bewerbungstraining mit VR-Brille reale Situationen eines Vorstellungsgespräches nach, um mögliche Verbesserungspotenziale für das Bewerbungsgespräch des Ausbildungskandidaten zu erkennen. Anschließend führten die Ausbilder von drei Düsseldorfer Unternehmen mit den Bewerbern echte Bewerbungsgespräche über Skype.

Solch ein Pilotprojekt oder auch andere umgesetzte Engagements (z. B. verstärkte Präsenz in Schulen), bieten Möglichkeiten, das Image der Arbeitsagentur als Unterstützer bei der Ausbildungssuche zu stärken. In der Stadt Düsseldorf gibt es in dieser Hinsicht tatsächlich einen positiven und vor allem gegenläufigen Trend zum Bund und zum Land: In Deutschland und in Nordrhein-Westfalen gingen die Bewerberzahlen im Ausbildungsjahr 2017/2018 jeweils um ca. 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, während Sie in der Rheinmetropole Düsseldorf um 4,8 Prozent stiegen. Das Gesamtangebot der Berufsausbildungsstellen zwischen 2016 und 2018 in Düsseldorf blieb hingegen vergleichsweise konstant und lag im Ausbildungsjahr 2017/2018 bei 4630 Stellen, denen 3934 Ausbildungsbewerber gegenüber standen.

Trotz dieser positiven Entwicklung ist aber auch in Düsseldorf der allgemein schwierige Matching-Prozess ein zentrales Thema: Nach Beginn des Ausbildungsjahres 2017/2018 gab es zum Stichtag 30. September 2018 immer noch 328 Ausbildungssuchende ohne Lehrstelle – trotz des rechnerisch hohen Angebotsüberhangs an Ausbildungsplätzen. Zusätzlich ist diese Zahl der unversorgten Ausbildungssuchenden ein Höchststand im Drei-Jahres-Vergleich zwischen 2016 und 2018.

Mehr Interessenten für eine Berufsausbildung

Dennoch zeigen die steigenden Bewerberzahlen deutlich, dass mit modernen und aktiven Anspracheideen, mehr junge Menschen den Weg zur Arbeitsagentur für ihre Ausbildungssuche finden. Insbesondere die digitalen Möglichkeiten bieten aus Sicht von Manuela Schülpen, Teamleiterin in der Berufsberatung, für die Zukunft vielversprechende Ansprachepotenziale: „Die Technologien sind den jungen Ausbildungssuchenden vertraut. Einerseits unterstützen sie das spielerische Ausprobieren, andererseits verlangt die Arbeitswelt zunehmend eine hohe Medienkompetenz. Es bietet sich an, die Vorteile der neuen Technologien zu nutzen, um Unternehmen und Ausbildungssuchende zusammenzubringen.“ So könne die Arbeitsagentur in Düsseldorf Pionierarbeit zu leisten und neue Wege mit digitalen Technologien aktiv gestalten.

Besonderen Innovationsgeist zur Unterstützung bei der Berufswahl und der Ausbildungssuche zeigten die Arbeitsagentur, das Jugendamt der Stadtverwaltung und das Jobcenter in Düsseldorf auch schon 2008: Ausbildungssuchende bis 25 Jahre können sich seitdem von der Koordinationsstelle Jugend-Job-Center unterstützen lassen. Unter dem Dach der Agentur für Arbeit an der Grafenberger Allee 300 sind die Angebote aller drei genannten Dienststellen und Ämter vereint. Auch das Berufsinformationszentrum ist in das Jugend-Job-Center eingebunden und steht sowohl den Ausbildungssuchenden als auch den Mitarbeitern als umfassendes Informationsangebot zur Verfügung. Das Jugend-Job-Center richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie an junge Arbeitslose, die einen Ausbildungsplatz suchen. Ebenso gibt es vielfältige Angebote für Jugendliche, die ein Studium aufnehmen möchten.

Ein bis heute effektiver Hauptvorteil des Jugend-Job-Centers: Durch die kurzen Wege der Entscheidungsträger aller Dienststellen können individuelle Hilfen und Problemlösungen, die bei der Ausbildungssuche oder auch später in der Ausbildung entstehen, vergleichsweise schnell und effizient gelöst werden. „Insbesondere dann, wenn es einmal nicht rund läuft, haben sich die kurzen Wege, abgestimmten Kommunikationsformate und persönlichen Kontakte sehr bewährt“, bestätigte Roland Schüßler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düsseldorf, den Wert der Kooperation im Rahmen des 10-jährigen Bestehen im Jahr 2018.

Erfinderisch zeigt sich auch die IHK Düsseldorf bei der IHK-Azubi-Challenge: Leistungsträger aus Politik und Wirtschaft schlüpfen jeweils für ein paar Stunden in die Rolle eines Auszubildenden und messen sich in ausbildungstypischen Aufgaben. „Mit unserem spielerischen Format wollen wir möglichst viele Jugendliche für eine Ausbildung begeistern“, sagt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. „Das geht natürlich am besten, wenn wir spannende Ausbildungsbetriebe und -berufe vorstellen, die einige Schulabgänger vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm haben.“ So wurde auf diese Art und Weise im Sommerhalbhalbjahr 2019 unter anderem auf die Berufe Werkfeuerwehrmann/-frau, Veranstaltungskaufmann/-frau oder auch Fachinformatiker/in neugierig gemacht.

Bei der Handwerkskammer Düsseldorf regt die Webpräsentation „Lehrling des Monats“ zur Nachahmung an: Auszubildende, die sich durch besondere Begabung und Handfertigkeit auszeichnen, werden hier monatlich vorgestellt. Ein Win-Win-Projekt für alle Beteiligten: Die vorgestellten Auszubildenden erhalten ein prominent dargestelltes Lob und Feedback, die Ausbildungsunternehmen erhalten mehr Aufmerksamkeit für ihre Ausbildungsangebote und die Handwerkskammer bietet ein funktionierendes Tool für ihre Informations- und Vermittlungsaufgabe.

Ausbildungssuche in Düsseldorf

In Düsseldorf gibt es eine große Auswahl an Ausbildungsberufen. Dies sind die 10 beliebtesten Ausbildungsberufe, die Bewerber für das Ausbildungsjahr 2018/2019 bei der Arbeitsagentur in Düsseldorf als Berufswunsch angaben:

  1. Kaufmann/-frau – Büromanagement
  2. Verkäufer/in
  3. Medizinische/r Fachangestellte/r
  4. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  5. Kfz-Mechatroniker/in – PKW-Technik
  6. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  7. Friseur/in
  8. Tischler/in
  9. Koch/Köchin
  10. Anlagenmechaniker/in – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Trotz aller Bemühungen kann es auch vorkommen, dass du deinen gewünschten Ausbildungsberuf nicht bekommst. Die häufigsten 10 Ausbildungsberufe, in denen die Bewerber mit entsprechendem Berufswunsch bis zum 30. September 2018 – also für das Ausbildungsjahr 2018/2019 – in Düsseldorf unversorgt blieben:

  1. Kaufmann/-frau – Büromanagement
  2. Medizinische/r Fachangestellte/r
  3. Verkäufer/in
  4. Kfz-Mechatroniker/in – PKW-Technik
  5. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  6. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  7. Fachinformatiker/in – Systemintegration
  8. Automobilkaufmann/-frau
  9. Elektroniker/in – Energie- und Gebäudetechnik
  10. Verwaltungsfachangestellte/r – Kommunalverwaltung

Insbesondere der erste Platz in beiden Listen fällt mit der gleichen Berufsbezeichnung Kaufmann/-frau für Büromanagement auf. Hintergrund ist die weitaus größere Zahl von Bewerbern in diesem Ausbildungsberuf, als es dafür Ausbildungsstellen in Düsseldorf gibt. Genau das Gegenteil ist im Berufsfeld Koch/Köchin der Fall: Hier gibt es in Düsseldorf einen deutlichen Überhang an angebotenen Stellen, während es deutlich weniger Bewerber für diesen Beruf gibt.

Tipp: Wenn du flexibel in deinem Ausbildungswunsch bist oder noch gar nicht so genau weißt, welchen Beruf du erlernen möchtest, kann ein Blick auf diese Listen zu den Ausbildungsberufen und zu den Ausbildungsstellen (siehe weiter unter) durchaus hilfreich sein, um einen passenden aber weniger nachgefragten Ausbildungsberuf zu finden.

Folgende lokale und regionale Möglichkeiten gibt es in Düsseldorf, um freie Ausbildungsplatzangebote zu finden:

Gute Chancen seinen potenziellen Ausbilder etwas näher kennenzulernen gibt es regelmäßig auf passenden Messen. Zu den bedeutenden regionalen Ausbildungsmessen und Berufsorientierungsveranstaltungen zählen unter anderem:

Hilfreich für deine Ausbildungssuche kann auch die Unterstützung des IHK-Matching-Teams oder das Projekt „Passgenaue Besetzung“ der Handwerkskammer Düsseldorf sein. Die Mitarbeiter suchen zusammen mit dir nach passenden Unternehmen und geeigneten Stellen. Die Kontaktaufnahme läuft bei der IHK unter anderem modern über eine spezielle WhatsApp-Nummer und auch über die Facebook-Seite „Ausbildung klarmachen“. Bei der HWK bietet ein WhatsApp-Berufe-Checker über Chatbot-Fragen eine erste Berufswahlhilfe in handwerklichen Berufen.

Ein gemeinsames Projekt der IHK Düsseldorf, der Handwerkskammer Düsseldorf und der Agentur für Arbeit in Düsseldorf ist die „Sommer-Lehrstellen-Aktion“. Das Last-Minute-Angebot findet mehrmals im Sommer statt und richtet sich an Jugendliche, die für das unmittelbar bevorstehende Ausbildungsjahr noch keinen Ausbildungsplatz haben oder noch nicht wissen, was sie nach dem Schulabschluss machen wollen.

Ein Beispiel für die Bedeutung dieses Formates: Bei einer Veranstaltung für das Ausbildungsjahr 2019/2020 im August 2019 hatten die Berufsexperten der drei Institutionen zusammen immer noch rund 2000 freie Lehrstellen in Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk sowie in den freien und sozialen Berufen im Gepäck. Angeboten wurden dabei freie Stellen für klassische Berufsausbildungen, für Duale Studiengänge oder auch schulische Berufsausbildungen in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen.

Die IHK Düsseldorf und die HWK Düsseldorf laden in jeweils eigenen Veranstaltungen außerdem regelmäßig zu einem Azubi-Speed-Dating ein. Bei diesem Format warten stets mehrere Unternehmen aus Düsseldorf und Umgebung mit freien Ausbildungsplätzen in unterschiedlichen Berufen auf dich. „Die Bewerberinnen und Bewerber bekommen häufig die Chance, kleine Schwächen auf dem Zeugnis oder im Lebenslauf durch ihr motiviertes Auftreten und gute Vorbereitung auszugleichen“, sagt Jens Peschner, Leiter Matching und Bildungsprojekte der IHK Düsseldorf.

So funktioniert das Azubi-Speed-Dating: Für individuelle Gespräche mit den Personalverantwortlichen überreichst du ihnen deine Unterlagen. Du stellst dich kurz vor und antwortest auf die Fragen der Betriebe. Umgekehrt geben dir die Unternehmen Informationen und erläutern dir die Ausbildungs- und Karrierechancen in ihren Häusern. Ist die Zeit um, wird für das nächste Date gewechselt.

Wirtschaftsstandort und Ausbildungsbetriebe in Düsseldorf

Der Wirtschaftsstandort Düsseldorf gehört zu den größten und internationalsten in Europa. Einige Beispiele:

  • 2.140 in Düsseldorf ansässige Unternehmen haben ihre Zentralen in China, Japan, den Niederlanden, Großbritannien und den USA.
  • Rund 2.000 aller Düsseldorfer Unternehmen sind in der Digitalwirtschaft tätig – darunter Telekom, Vodafone (Deutschlandzentrale) und Telefonica.
  • 3.700 Einzelhandelsbetriebe und 2.500 Großhandelsbetriebe machen Düsseldorf zu einem schwergewichtigen Handelsstandort.
  • 227 Finanzinstitutionen heben Düsseldorf auf Platz 1 der Branche in Nordrhein-Westfalen und auf Platz 3 in Deutschland.
  • Die Zahl von rund 3.000 Unternehmen in den Bereichen Mode und Schönheit gibt einen Eindruck, warum im Düsseldorf in dieser Hinsicht ein europäischer Hotspot ist – ganz abgesehen von den sieben international geprägten Mode- und Beautymessen.
  • 4200 Unternehmen und Selbstständige zählt der Wirtschaftsstandort Düsseldorf in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Viele dieser Unternehmen bieten zahlreiche Ausbildungsberufe und Ausbildungsstellen an: „Derzeit gibt es insgesamt etwa 330 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland“, sagt IHK-Geschäftsführer Clemens Urbanek. Im IHK-Bezirk Düsseldorf sei die Ausbildungslandschaft besonders vielseitig: Alleine 150 Ausbildungsberufe der genannten 330 Berufe fallen in den Zuständigkeitsbereich der IHK und werden von Unternehmen der Region angeboten. „Das ist eine überdurchschnittlich hohe Quote“, so die Einordnung des IHK-Geschäftsführers. Hinzu kommen selbstverständlich noch die Ausbildungsberufe, die ihre Zuständigkeit in anderen Kammern haben (Handwerkskammer, Rechtsanwaltskammer etc.). Deshalb stehen deine Chancen in Düsseldorf und Umgebung grundsätzlich sehr gut, einen Betrieb zu finden, der deinen Wunschberuf anbietet.

Genaue Daten zu Ausbildungsberufen, die Unternehmen anbieten, zeigt die Agentur für Arbeit regelmäßig in ihrer Berufsausbildungsstatistik. Demnach ergaben sich für die Stadt Düsseldorf folgende Top 10 der Ausbildungsberufe, die dort ansässige Unternehmen für das Ausbildungsjahr 2017/2018 am häufigsten angeboten haben:

  1. Kaufmann/-frau – Büromanagement
  2. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  3. Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  4. Medizinische/r Fachangestellte/r
  5. Hotelfachmann/-frau
  6. Verkäufer/in
  7. Steuerfachangestellte/r
  8. Koch/Köchin
  9. Rechtsanwaltsfachangestellte/r
  10. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel – Fachrichtung Großhandel

Die Statistik zeigt neben dem Gesamtangebot auch die 10 Ausbildungsberufe, die in Düsseldorfer Unternehmen bis zum 30. September 2018 am häufigsten unbesetzt blieben:

  1. Verwaltungsfachangestellte/r – Fachrichtung Kommunalverwaltung (öD)
  2. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  3. Kaufmann/-frau – Spedition / Logistikdienstleistung
  4. Friseur/in
  5. Rechtsanwaltsfachangestellte/r
  6. Koch/Köchin
  7. Restaurantfachmann/-frau
  8. Bachelor of Science / Engineering – Informationstechnik (duales Studium)
  9. Fachkraft – Lagerlogistik
  10. Kaufmann/-frau – Büromanagement

Informationen zu Betrieben aus dem Zuständigkeitsbereich der IHK kannst du beispielsweise über ein Webangebot der Kammer erhalten: Unter dem Titel „Ausbildungsunternehmen stellen sich vor“ befragt die Kammer regelmäßig Ausbilder und Auszubildende von Unternehmen zu ihren Erfahrungen. Über diesen Weg können interessierte Ausbildungssuchende Unternehmenseindrücke – oftmals aus beiden Sichtweisen – bekommen.

Eine fundierte Statistik für Stadt Düsseldorf zu finden, die die Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern – und oftmals vielen Auszubildenden – aufzeigt, ist schwer. Das liegt vor allem an der großen Diversität an Unternehmen,

  • die in Düsseldorf ihren alleinigen und einzigen Standort haben,
  • die hier einen Standort haben, aber anderswo ihre Firmenzentrale
  • die hier ihren Hauptsitz mit bundesweit oder international weit verzweigten Standorten haben,
  • oder die hier als ausländisches Unternehmen ihre Deutschlandzentrale (ggf. mit weiteren deutschen Standorten haben).

Teilweise schwanken die Zahlen auch erheblich, weil Sparten- oder Tochterunternehmen je nach Quelle unterschiedlich mitgezählt werden. Vergleicht man die verschiedenen Quellen, konkretisieren sich dennoch bestimmte immer wieder vorkommende Unternehmensnamen heraus, die zu den größten in Düsseldorf gehören. Diese bieten regelmäßig auch eine vergleichsweise große Zahl an Ausbildungsstellen an:

Berufsausbildung in Düsseldorf und mit Auslandsaufenthalt

Vielleicht wünschst du dir auch ein Ausbildungsbetrieb, bei dem du einen Teil deiner Ausbildung im Ausland verbringen kannst. Solch ein attraktives Auslandsangebot bieten mittlerweile rund 200 Handwerksbetriebe aus dem Bezirk der HWK Düsseldorf an: Im Rahmen des Programms „Berufsbildung ohne Grenzen“ des Bundeswirtschaftsministeriums ergriffen zwischen 2009 und 2019 über 1200 handwerkliche Auszubildende aus Düsseldorf und Umgebung und aus sieben Zielländern die Chance zum beruflichen Austausch bei einem Partnerbetrieb im jeweils anderen Land.

Das Projekt ist ein Erfolgsfaktor für die teilnehmenden Betriebe: „Es zeigt sich, dass ausbildende Betriebe, die einmal Lehrlinge entsandt oder aufgenommen haben, in der Regel immer wieder dabei sind“, bestätigte HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann in einer 10-Jahres-Bilanz die steigende Akzeptanz der Maßnahme. „Denn die Austausche lassen eine Win-Win-Situation für die beteiligten Betriebe, die Auszubildenden und auch die Mitarbeiterschaft entstehen“. Informationen zu den teilnehmenden Betrieben erhalten interessierte Ausbildungssuchende bei der HWK.

Studium und Duales Studium in der Rheinmetropole

In Düsseldorf kannst du an insgesamt 15 Hochschulen und einer hochschulähnlichen Bildungseinrichtung studieren. Das Angebot umfasst dabei vier staatliche und zwölf private Hochschulen, an denen rund 60.000 Studierende eingeschrieben sind:

An welchen Hochschulen Duale Studiengänge mit der Verbindung von Studium und Berufsausbildung in Düsseldorf und Umgebung angeboten werden, zeigt eine Übersicht der IHK Mittlerer Niederrhein. Ein großer Kooperationspartner der Hochschulen für ein Duales Studium ist beispielsweise das Land Nordrhein-Westfalen, das viele seiner Ämter, Dienststellen und Institutionen in Düsseldorf und Umgebung hat.

Ebenso kannst du in der Jobbörse der Agentur für Arbeit nach Unternehmen suchen, die den betrieblichen Teil des Dualen Studiums anbieten. Dazu gehst du wie folgt vor:

  1. Gebe im Feld „Sie suchen“ die Auswahlmöglichkeit „Ausbildung“ an.
  2. Den Begriff „Duales Studium“ trägst du in das Feld „Nur Stellen mit folgenden Begriffen“ ein.
  3. Schließlich trägst du unter „Ort“ Düsseldorf ein.

Grundlegendes, Praxishinweise und aktuelle Entwicklungen zu den verschiedenen Modellen, die sich hinter dem Sammelbegriff „Duales Studium“ verbergen, findest du beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Die IHK-Lehrstellenbörse ermöglicht die gezielte Recherche freier dualer Studienplätze. Hierfür muss unter der Rubrik „Beruf“ das Stichwort „duales Studium“ eingegeben werden.

Lebensqualität für Azubis und Studenten in der Landeshauptstadt

Die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist international, bunt, schick und elegant. Düsseldorf hat als Lebensmittelpunkt für Auszubildende und Studenten eine Menge Lebensqualität zu bieten. Hotspots mit lebendiger Atmosphäre sind vor allem

  • die vielseitige und atmosphärische Altstadt,
  • der moderne Medienhafen,
  • die berühmte Modemeile Königsallee,
  • die Rheinpromenade
  • oder auch zahlreiche Parks.

Ob du Freunde treffen, Feiern oder Shoppen möchtest, ob du lieber zum Spazieren oder Joggen am Wasser oder im Grünen bist – Düsseldorf bietet dir sehr viele Möglichkeiten.

Groß ist auch das Angebot und die Vielfalt hinsichtlich Kultur und Freizeit: Sport, Kino, Theater, Clubs und Kneipen – man muss lange suchen, um etwas zu finden, was in Düsseldorf und Umgebung nicht möglich ist. Alleine an der Bolkerstraße reihen sich rund 50 Bars und Restaurants aneinander. Gut gemeinter Rat mit einem Augenzwinkern: Vermeide es hier möglichst ein Kölsch zu bestellen, wenn du nicht veralbert werden möchtest. Denn die Düsseldorfer legen auf ihre Städterivalität zur Stadt Köln traditionell großen Wert.

Auch der Karneval nimmt in Düsseldorf eine Sonderstellung ein. Die fünfte Jahreszeit wird hier so groß gefeiert, wie in nur wenigen anderen Städten. Im Profisport sorgen unter anderem die Spiele der Kicker vom Bundesligisten Fortuna Düsseldorf und der Puckjäger der Düsseldorfer EG (Deutsche Eishockey Liga).

Vielfältige Vergünstigungen in Kultur, Wirtschaft und Sport bietet der „Düsselpass“. Der Pass ist ein kommunales Angebot für Menschen mit geringem Einkommen. Auszubildende und Studenten, die die Antragsvoraussetzungen erfüllen, können mit dem „Düsselpass“ bares Geld sparen.

Um in Düsseldorf die zahlreichen Hotspots, die Uni oder auch den Ausbildungsbetrieb erreichen zu können, gibt es für Auszubildende und Studenten das „Young TicketPLUS“ des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Das vergünstigte Ticket gilt für das gesamte Tarifgebiet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, für 20 Euro ein landesweites und freiwilliges Azubi-Ticket „NRWUpgradeAzubi“ als Zuschlag zu dem Verbundticket zu erwerben. Durch die Erweiterung auf ganz Nordrhein-Westfalen erhöht sich die Mobilität der Azubis über die Grenzen der Verkehrsverbünde hinweg.

Eine Herausforderung kann die Wohnungssuche für Auszubildende und Studenten werden, sofern sie nicht nach Düsseldorf pendeln können und umziehen wollen. Die durchschnittlichen Mietpreise für Wohnungen aller Klassen liegen aufgrund der Attraktivität der Großstadt am Rhein teilweise deutlich über den landesweiten und bundesweiten Durchschnittspreisen. Das Miet- und Immobilienportal Wohnungsbörse.net ermittelte für das Jahr 2018 folgende Durchschnittspreise pro Mietquadratmeter:

  • 30-Quadratmeter-Wohnungen: 13,37 Euro pro Quadratmeter
  • 60-Quadratmeter-Wohnungen: 10,56 Euro pro Quadratmeter
  • 100-Quadratmeter-Wohnungen: 11,82 Euro pro Quadratmeter

In einigen Düsseldorfer Stadtteilen liegen die Preise mit ca. 8 bis 9 Euro teilweise deutlich darunter. So beispielsweise in

  • Garath,
  • Hellerhof,
  • Holthausen,
  • Hubbelrath,
  • Lierenfeld
  • Ludenberg und
  • Urdenbach.

Die niedrigen Preise dieser Stadtteile resultieren aus einer entsprechend niedrigeren Attraktivität und Nachfrage. Dennoch lohnt eine vorherige Recherche. Schnäppchen mit guter Wohnqualität zu einem vergleichsweise niedrigen Preis sind hier möglich – insbesondere in den Randlagen zu beliebteren Nachbarvierteln oder in der Nachbarschaft von Grüngürteln und Rhein. Möchtest und kannst du hingegen eine höhere Miete für eine Lage in einem beliebten Studentenviertel ausgeben, dann kann sich eine Suche in Flingern oder Bilk lohnen.

Bevor du die bekannten Immobilienportale durchforstet, kann für die Wohnungssuche mit vergleichsweise günstigen Mietpreisen außerdem auch der Weg zu den Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaften hilfreich sein: Aufgrund des genossenschaftlichen Prinzips nehmen sie im Allgemeinen oft nur die Miete, die sie benötigen, aber nicht die, die am Markt erzielt werden könnte. Um in den Genuss solch einer Wohnung kommen zu können, musst du zuvor Genossenschaftsanteile kaufen, die meist im niedrigen vierstelligen Euro-Bereich liegen und die du jederzeit auch wieder verkaufen kannst, wenn du nicht mehr Mieter bei der Genossenschaft sein möchtest. Dafür liegen die Mieten deutlich unterhalb der Mieten für vergleichbare Wohnungen in den einzelnen Düsseldorfer Stadtteilen (teilweise unter 4 Euro pro Quadratmeter). Eine Auswahl an Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaften, die grundsätzlich für jeden Interessenten offen sind:

Weitere Möglichkeiten zur Wohnungssuche:

In Düsseldorfer WGs lässt sich laut einer Studie des Portals Immowelt (2016) übrigens nur wenig im durchschnittlichen Quadratmeterpreis gegenüber den Wohnungsmieten sparen.

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14.10.2019 / consolut.gmbh / Düsseldorf

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