Bankkaufmann/-frau

Die Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau ist eine sehr beliebte Ausbildung. Doch bevor du eine Bewerbung für die Bankkaufmann Ausbildung abschickst, solltest du unbedingt die wichtigsten Infos kennen. Welche Voraussetzungen musst Du zum Beispiel mitbringen oder was verdienst Du in der Ausbildung? Diese und andere wichtige Fragen wollen wir dir beantworten.

Was macht ein Bankkaufmann in der Ausbildung?

Der Inhalt von der Bankkaufmann Ausbildung ist sehr facettenreich. Dich erwarten zahlreiche Aufgaben, wie die Beratung von Kunden oder wichtige Planungen im Büro. Zu Beginn spielt vor allem der Kundenkontakt eine wichtige Rolle. Sie kommen mit den verschiedensten Anliegen zu dir. Die Kontoeröffnung, ein Kreditantrag für das erste Auto oder ein Investment in Wertpapiere sind nur drei von zahlreichen Beispielen der Kundenwünsche. Hier ist allerdings ein wichtiger Unterschied zwischen Privat- und Direktbanken zu nennen. Abhängig von der Bank die du dir aussuchst, können deine Aufgaben variieren. In einer großen Filialbank wirst du höchstwahrscheinlich oft am Schalter stehen und sehr viel Kundenkontakt haben. In einer Direkt- oder Zentralbank könnte es sein, dass du nur sehr wenig bis gar keinen persönlichen Kontakt zu den Kunden hast, sondern, wenn überhaupt, nur per E-Mail und Telefon mit ihnen kommunizierst.

Wie viel verdient ein Bankkaufmann in der Ausbildung?

Ausbildungen sind meistens der erste Job für uns, in dem wir endlich unser erstes eigenes Geld verdienen. Da ist es nur verständlich, dass man auch wissen möchte, wie das Gehalt für die Bankkaufmann Ausbildung aussieht. Es gibt verschiedene Faktoren, welche die Bezahlung beeinflussen. Zum Beispiel hängt es vom Arbeitgeber ab (Privat- oder Direktbank) oder auch von dem Ausbildungsjahr in dem du dich befindest. Im dritten Jahr liegt der Brutto Durchschnitt bereits über 1.000€. Die genauen Zahlen und die Entwicklung über die Jahre findest Du weiter unten in unserer Gehaltsgrafik.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Bankkaufmann? 

Normalerweise beträgt die Ausbildungsdauer nach dem üblichen Lehrplan 3 Jahre. Du durchläufst den praktischen Teil in verschiedenen Bereichen der Bank, den theoretischen schließt du in der Berufsschule ab. Stellst du dich hier besonders gut an und machst mit besonderen Leistungen auf dich aufmerksam, kommen dir viele Arbeitgeber mit einer Verkürzung entgegen. Auch dein Schulabschluss spielt eine wichtige Rolle. So haben vor allem Abiturienten eine große Chance die Dauer von 3 auf 2 Jahre zu verkürzen.

Was kann man nach der Ausbildung zum Bankkaufmann machen? 

Nach der Bankkaufmann Ausbildung stehen dir viele Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel könntest du eine Weiterbildung als Bankfachwirt/-in machen oder auch deine Ausbildung mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre perfekt abrunden.

Was verdient man nach der Ausbildung?

Das hängt natürlich sehr davon ab, welchen Weg du nach der Ausbildung einschlägst. Doch wir wollen dir eine ungefähre Einschätzung geben, damit Du weißt, was dich danach erwarten könnte. Je nach Aufgabengebiet und Tarifvertrag liegen die Einstiegsgehälter als Bankkauffrau oder Bankkaufmann zwischen 2200 und 2500 Euro brutto pro Monat. Über das Jahr gerechnet sind das bis zu 30.000 Euro.

 

Deine Voraussetzungen

  • Du solltest offen und kommunikativ sein, da du in der Regel oft Kundenkontakt haben wirst
  • Es ist kein Mathe-Genie gefragt, aber wer mit Zahlen arbeitet, sollte ein gutes Grundverständnis der Mathematik mitbringen
  • Zuverlässiges Arbeiten sollte zu deinen Stärken gehören, da ein Bankkaufmann/-frau mit dem Geld und Daten anderer arbeitet

Fakten

Ausbildungsdauer

Ausbildungsdauer

2-3 Jahre

Arbeitszeiten

Arbeitszeiten

8 Stunden

Empfohlener abschluss

Empfohlener Abschluss

Mittlere Reife oder besser

Arbeitsplatz

Arbeitsplatz

Bankfiliale oder Büro

Dein Verdienst

* Löhne können je nach Region und Betrieb unterschiedlich ausfallen